Dieter Dorn

Im Herbst 1981 hatte der Allgäuer Kleinbauer, Sägewerker und Musikant Dieter Dorn (1938 – 2011) einen Hexenschuss. Er konnte sich vor Schmerz kaum rühren. Bei seinem Onkel, dem Schloßbauern in Lautrach, musste er sich auf den Tisch stützen und mit dem Bein schwingen, während jener mit dem Daumen an die Wirbel drückte. Plötzlich war der Schmerz weg und Dorn konnte problemlos die schwere Arbeit im Sägewerk wieder aufnehmen. So fing das mit der Dorn-Methode an.

 

Es ergab sich, dass Dorn das Helfen selbst probierte und bald kamen immer mehr Hilfesuchende von immer weiter her. Bald wollten auch immer mehr Menschen Dorns einfache Methode selber lernen. Ab 1997 gab es alle zwei Jahre einen Dorn-Kongress für Dorns Schüler und vor allem für die vielen an Selbsthilfe interessierten Betroffenen, erst in Memmingen, dann in Würzburg, in Stuttgart und seit 2013 wieder in Memmingen. Auch die Schweizer hatten schon drei Dorn-Kongresse.

 

Franz Josef Neffe war auf fast allen Dorn-Kongressen als Referent und hat sie seit 2005 mit organisiert. Die Dorn-Methode hatte er 1990 gelernt. 1998 lernte er Dieter Dorn persönlich kennen. Er schrieb für „Raum & Zeit“ einen Bericht, aus dem sich schnell eines der ersten Dorn-Bücher ergab: „Sanfte Hilfe für den Rücken“ (nach der 6. Auflage vergriffen, bis sich ein neuer Verlag findet).

 

2000 machte er mit über einem Dutzend Ärzten und Zahnärzten sein erstes Dorn-Seminar. Seither hat er viele Interessierte aus Gesundheitsberufen und noch viel mehr interessierte Laien in ganz Süddeutschland aber auch im Norden, Osten und Westen die originale Selbsthilfe nach Dorn gelehrt. Jede/r Interessierte kann die Dorn-Methode an einem Tag lernen. Dann ist man natürlich noch kein Meister aber immerhin Anfänger.

Die Haltungsschule der Dorn-Methode

Jeder Dritte hat Rückenschmerzen, oftmals als chronisches Leiden. Doch das muss nicht sein! Die ganzheitliche Dorn-Methode bietet nachhaltige Hilfe auch bei hartnäckigsten Problemen.

 

Die Methode ist ebenso einfach wie genial: Nicht der Therapeut, sondern der Patient selbst übernimmt den aktiven Part der Behandlung. Nur so können neue, gesunde Haltungs- und Bewegungsmuster verankert werden.

 

Der Mensch findet in seine innere Mitte zurück - buchstäblich. Die alten schädlichen Muster werden ein für alle Mal abgelegt. Dies schließt sogar die gesamte eigene Haltung zum Leben mit ein.

 

Taschenbuch, 175 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Dieter Dron, Dorn-Methode, Die Haltunsschule der Dorn-Methode
Dieter Dorn, Dorn-Methode